CVP
Kontakt: 

Anton Lauber, Dr. iur. 
Regierungsrat
Finanz- und Kirchendirektion
Rheinstrasse 33b
4410 Liestal


T: +41 61 552 52 01 
N: +41 79 354 75 73

anton.lauber@bl.ch
http://www.bl.ch/ 
Lebenslauf RR Anton Lauber 
Links:

Finanzverwaltung
Steuerverwaltung
Personalamt
Stabsstelle Gemeinden 

Steuerreform ab 2020?

  

Steuerreform ab 2020?

Legislaturprogramm 2016-2019

Braucht es eine Steuerreform?

Warum braucht es eine solche Steuerreform? Wann wird diese ausgearbeitet und wann soll sie in Kraft treten?

Die Zielsetzung war bereits im auslaufenden Regierungsprogramm enthalten. Baselland liegt gemäss externen Vergleichen schweizweit bei der Besteuerung natürlicher Personen sowohl bei der Besteue-rung mittlerer und hoher Einkommen als auch bei der Vermögensbesteuerung auf den letzten Plätzen (tiefere Einkommen bis CHF 60‘000 Bruttoarbeitseinkommen werden steuerlich im schweizerischen Vergleich wenig, höhere Einkommen ab 150‘000 Bruttoarbeitseinkommen jedoch relativ stark be-lastet). Es ist daher das Ziel des Regierungsrats, in der kommenden Legislatur die aktuelle Steuerkurve zu überprüfen und allenfalls neu zu konzipieren, um die interkantonale Steuerattraktivität sicherzu-stellen. Wie im Regierungsziel festgehalten sollen die entsprechenden Vorbereitungsarbeiten vorge-nommen werden. Die Inkraftsetzung ist daher erst in der übernächsten Periode zu erwarten.

Wird dies zu Steuerausfällen führen?

Diese Steuerreform wird sich an den finanziellen Möglichkeiten des Kantons orientieren müssen. Es wird sich zeigen, wie diese ab 2020 aussehen werden. Aktuell kann sich Baselland aber keine Steu-erausfälle leisten.

Sind seit der Steuerreform 2007, als man den Steuersatz für Gutverdienende erhöhte, viele gute Steuerzahler aus dem Kanton Baselland weggezogen?

Mit der Steuerreform 2007 wurden Familien mit Kindern und Personen in bescheidenen finanziellen Verhältnissen entlastet. Eine Steuererhöhung für Gutverdienende fand hingegen nicht statt. Auch wurde der Maximalsatz bei der Einkommenssteuer nicht erhöht. Lediglich ledige Personen wurden aufgrund der damals eingeführten Steuerkurve etwas höher belastet.

Erwarten Sie angesichts der Steuerentlastung für Reiche Gegenwehr? Gerade in der jetzigen Situation könnte sich Basel-Stadt düpiert fühlen nach dem 80-Millionen-Deal mit Baselland.

Das Resultat der Überprüfung der Steuerkurve kann ich heute nicht voraussagen. Diese Überprüfung wird auf jeden Fall den Rahmen der finanziellen Möglichkeiten beachten. Auch soll die Steuerkurve unseres Kantons mit den Steuerkurven anderer Kantone verglichen werden. Zum 80-Millionen-Deal sehe daher ich keinen direkten Zusammenhang